TSH Rezeptor Autoantikörper in Humanserum

Produktname

TSH Rezeptor Autoantikörper ELISA (TECO®)

2. Generation

Kat-Nr.TE1010
Bereich1 – 40 U/L (WHO90/672)
Sensitivität0.25 U/L
Inkubationszeit3.5 Stunden
Probenmenge100 µl
Probentyp

Serum

Probenvorbereitung

Proben können bis zu 5 Tagen bei Raumtemperatur, 10 Tage bei 2-8°C aufbewahrt werden oder bei -20 °C gelagert werden.
Wiederholtes Einfrieren und Auftauen ist zu vermeiden.
Keine lipämische und stark hämolytische Patientenprobe, kein Plasma verwenden. Wenn erforderlich, die Patientenproben bei Raum-temperatur auftauen lassen und gut vortexen.

Referenzwerte
  • Negativ        <1 U/L
  • Grauzone    1,0 -2,0 U/L
  • Positiv          >2,0 U/L
Spezies

Human

Spezifität

Andere Autoantikörper einschließlich der Rheumafaktoren und Autoantikörper des Thyreoglobulin, der Thyroid Peroxidase (TPO), der ds-DNA und des Acetylcholin Rezeptors sind keine Störfaktoren für den Assay. Weiterhin sind keine Auswirkungen mit dem humanen LH (bis 10 U/ml), dem humanen TSH (bis 30 U/ml), dem humanen FSH (bis 70 U/ml) zu erwarten.

Anwendung

Der TSH Receptor Autoantikörper 2. Generation Test ist ein ELISA zur quantitativen Bestimmung der Autoantikörper gegen den Thyreotropin-Rezeptor in Humanserum. (B. Rees Smith, Thyroid 2004). In der Methode wird ein Porcine-TSH-Rezeptor und mit Biotin-markiertes TSH verwendet.
TSH-Rezeptor-Autoantikörper-Bestimmungen werden klinisch zur Bestätigung eines Morbus Basedow und zur differentialdiagnostischen Abgrenzung gegenüber einer disseminierten Autonomie der Schilddrüse eingesetzt. Etwa 98% der Patienten mit Morbus Basedow reagieren positiv im TSH-Rezeptor-Autoantikörper-Assay.
Die TSH-Rezeptor-Autoantikörper-Bestimmung im Krankheitsverlauf eines Morbus Basedow erlaubt eine prognostische Aussage und bietet eine wichtige Entscheidungshilfe zur Therapiesteuerung. Nach einer längeren thyreostatischen Therapie bedeuten hohe TSH-Rezeptor-Autoantikörper-Konzentrationen bei Patienten mit Morbus Basedow ein erhöhtes Rückfallrisiko.
TSH Rezeptor-Autoantikörper-Bestimmungen können ebenfalls hilfreich in der Ophthalmologie sein, da viele Patienten mit M. Basedow Symptomen zuerst einen Augenarzt aufsuchen.

Produktinformation

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