Lebererkrankung

Produktname

α-GST, Humanserum & -plasma

Biomarker zur Erkennung von Leberschädigungen

Kat-Nr.BIO91
Bereich2,5 - 80 μg/l
Sensitivität1,9 μg/l
Inkubationszeit2 Stunden
Probenmenge100 µl (empfohlene Erstverdünnung 1:5)
Probentyp

Serum & Plasma

Probenvorbereitung

Innerhalb von 3 Stunden nach der Probengewinnung die Proben zentrifugieren und zur Lagerung aus den Originalröhrchen in neue Röhrchen überführen. Die Proben können bei 20 – 25 °C bis zu 48 Stunden, bei
2 – 8 °C bis zu einer Woche oder bei -20 °C länger als 1 Jahr gelagert werden. Mehrfaches Einfrieren der Proben sollte vermieden werden.

Referenzwerte

0 - 12 μg/l

 

Spezies

Human

Kreuzreaktion

Kein Nachweis einer Kreuzreaktivität mit µ-GST bei 500 µg/l oder π-GST
bei 500 µg/l

Tests96
MethodeELISA
Bemerkung

Serum & Plasma:

α-GST wird in Hepatozyten exprimiert und der Anstieg des α-GST-Spiegels im Blut ist ein empfindlicher Indikator für eine akute Leberschädigung. Erhöhte Konzentrationen an α-GST weisen auf Hepatotoxizität, Allotransplantatabstoßung oder virale Hepatitis hin.

Anwendung

α-GST ist ein Mitglied der GST-Oberfamilie von kleinen zytosolischen Proteinen, die in erster Linie an zellulären Entgiftungsreaktionen beteiligt sind. α-GST ist etwa 51 kDa schwer und kann bis zu 2 % des löslichen Proteingehalts im Zytosol ausmachen. Infolge ihrer konstitutiven Natur wird α-GST sofort bei der Lyse von Epithelzellen des proximalen Tubulus in den Urin freigesetzt.

Der α-GST EIA dient zur quantitativen Bestimmung der alpha-Glutathion-S-Transferase (α-GST) in Humanserum und –plasma. Außerdem kann der α-GST EIA zur Bestimmung von α-GST in Humanserum und –plasma eingesetzt werden, um eine Schädigung der Leber zu beurteilen.

Produktinformation

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