Knochenstoffwechsel

Produktname

Helical Peptide (Quidel®)

Helikales Peptid 620-633 aus der alpha-1-Kette des Typ-I-Kollagens

Kat-Nr.8022
Bereich20 – 2500 µg/l
Sensitivität8 µg/l
Inkubationszeit19 - 25 Stunden
Probenmenge20 µl
Probentyp

Urin, Zellkultur

Probenvorbereitung

Sammeln von konservierungsmittelfreiem Urin vor 10 Uhr morgens. Probe gekühlt lagern (2-8°C) über einen Zeitraum bis zu 7 Tagen. Bei längerer Lagerung sollte die Probe bei -20°C oder tiefer eingefroren werden.

Referenzwerte

Erwachsene (25 - 34 Jahren), Mittelwert ist 50,7µg/mmol Cr 
                                                        (S.D. = 23,8 µg/mmol Cr)

Referenzwerte für Kinder sind verfügbar.

Spezies

Human, Ratte, Kaninchen, Meerschweinchen, Katze, Hund, Schwein, Ziege, Schaf, Rind, Pferd, Rhesusaffe, Pavian, Maus, Cynomolgus Makake

Kreuzreaktion

90% Kreuzreaktivität mit alpha-1-(III)-homologen Peptiden, keine Kreuzreaktion mit alpha-1-(II)- oder alpha-2-(I)-homologen Peptiden.

Tests96 Tests
MethodeELISA
Anwendung

Die organische Matrix des Knochens enthält ungefähr 90% Typ-I-Kollagen, ein helikales, heterotrimeres Molekül, bestehend aus zwei α1-Ketten und einer α2-Kette. Während der Knochenresorption wird das Kollagenmolekül abgebaut und Peptide mit verschiedenen Molekulargewichten werden in den Blutkreislauf freigegeben. Diese Peptide werden entweder weiter abgebaut oder direkt im Urin ausgeschieden. Ein Peptid aus der helikalen Region der α1-Kette (Aminosäuren 620-633) wurde aus dem Urin eines Patienten mit der Paget-Krankheit isoliert. Ein synthetisches α1(I) 620-633-Peptid wurde als Immunogen für die Produktion von monoklonalen Antikörper eingesetzt, um das helikale Peptid im menschlichen Urin für Knochenmetabolismusstudien zu messen. Erhöhte helikale Peptid-Spiegel von α1(I) 620-633 wurden im Urin von postmenopausalen Frauen mit Osteoporose und in Individuen mit der Paget-Krankheit gefunden. Beide Krankheiten sind durch einen gesteigerten Knochenkollagenabbau charakterisiert. Helikale Peptid-Spiegel sanken bei mit Östrogen oder Bisphosphonaten geführten Therapien, was die antiresorptiven Effekte dieser Therapien reflektiert.

Produktinformation

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