Kalziumstoffwechsel

Produktname

PTH C-Terminal, Ratte

Kat-Nr.60-2200
Bereich5 – 1000 pg/ml (kann auf 2400 pg/ml erhöht werden)
Sensitivität5 pg/ml
Inkubationszeit3.5 Stunden
Probenmenge50 µl
Probentyp

Serum, EDTA Plasma, Zellkultur

Probenvorbereitung

Proben sollten sofort getestet oder gefroren bei -20°C oder tiefer gelagert werden.

Spezies

Ratte

Standards

Synthetisches Ratten PTH 1-84

Spezifität

Beide Ziegenantikörper erkennen das C-terminal 53-84 PTH-Epitop.
C-terminal und intakt Ratten PTH wird gemessen, sofern in der Probe enthalten.

Tests96 Tests
MethodeELISA
Anwendung

PTH (Parathormon, Parathyrin, Parathyroidhormon) wird in den Nebenschilddrüsen als Präproparathormon, eine größere molekulare Hormonvorstufe, die aus 115 Aminosäuren besteht, biosynthetisiert. Das Präproparathormon wird nach einer sequenziellen intrazellulären Spaltung einer Sequenz von 25 Aminosäuren in die Hormonvorstufe Proparathormon, ein Polypeptid aus 90 Aminosäuren, umgewandelt. Durch weitere proteolytische Modifikationen wird das Proparathormon in Parathormon, ein Polypeptid aus 84 Aminosäuren, umgewandelt. Die Regulierung der Parathormonsekretion erfolgt durch eine negative Rückkopplungswirkung des Serumcalciums auf die Nebenschilddrüsen. Intaktes PTH ist biologisch aktiv und wird mit einer Halbwertszeit von weniger als vier Minuten rasch aus dem Kreislauf eliminiert. PTH wird hauptsächlich peripher insbesondere in der Leber, aber auch in den Nieren und Knochen proteolytisch gespalten, wobei N-terminale sowie längerlebige C-terminale und midregionale Fragmente entstehen. Die Bestimmung von PTH ist für die Abgrenzung des primären Hyperparathyreoidismus von anderen (nicht durch die Nebenschilddrüsen bedingten) Ursachen der Hyperkalzämie wie maligne Gewebeveränderungen, Sarkoidose und Hyperthyreose von großer Bedeutung.

Produktinformation

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