Kalziumstoffwechsel

Produktname

FGF-23 Intact, Human 2nd Generation

Fibroblast Growth Factor 23

Kat-Nr.60-6600
Bereich20 - 660 pg/ml (can be extended to 2200 pg/ml)
Sensitivität1.5 pg/ml
Inkubationszeit3.5 Stunden
Probenmenge50 µl
Probentyp

EDTA & Heparin plasma, cell culture

Probenvorbereitung

It is recommended to collect the sample in the morning after
a 12-hour fasting period. Intact FGF-23 is very instable.
Therefore, collection and testing or storage should take place promptly. Store samples at -20 °C or below.
Avoid repeated freezing and thawing of specimens.

Referenzwerte

Mean:     40.7 pg/ml, SD 16.1 pg/ml
Range:   8.6 - 72.8 pg/ml +/- 2 SD

Spezies

Human

Spezifität

Antibodies bind to NH2-terminal and C-terminal epitopes; measures only the intact form of the molecule.

Tests96 Tests
MethodeELISA
Anwendung
  • FGF-23 is an important endocrine regulator of phosphate homeostasis and 1,25 (OH) 2 Vitamin D3 synthesis.
  • Early predictor of over-all mortality in renal disease.
  • Risk factor for cardiovascular disease.
  • Phosphate therapy in early stage chronic kidney disease.
  • Evaluation of various phosphate disorders:

             - Renal Phosphate Wasting in Tumor Induced Osteomalacia
               (TIO)
             - X-linked Hypophosphatemia (XLH)
             - Autosomal Dominant Hypophosphatemic Rickets (ADHR)

FGF-23 Fibroblast Growth Factor 23

Wird gebildet in Osteoblasten Vorläuferzellen und ist ein wichtiger Regulator des Phosphat- und Vitamin D Stoffwechsels.

Phosphat ist essentiell für die Stabilität der Skelettknochen und den Energiestoffwechsel aller Zellen, für die DNA Synthese und intrazelluläre Signalkaskaden.

FGF-23

hemmt die Phosphatrückresorption im proximalen Tubulus zusammen mit dem Cofaktor Klotho via FGF-23 Rezeptoren (vermehrte Phosphatausscheidung, Erniedrigung des Serumphosphats) und vermindert die Calcitriolsynthese durch Hemmung der Alpha 1 Hydroxylase.

FGF-23 in der Osteologie

FGF-23 ist an einer Reihe von Erkrankungen beteiligt, die mit Hypophosphatämien durch renalen Phosphatverlust einhergehen. Die Krankheitsbilder weisen überdies eine deutlich reduzierte Cacitriolsynthese und eine Osteomalazie bzw. Vitamin-D-resistente Rachitis auf

  1. tumorinduzierte Osteomalazie / Hypophosphatämie (TIO; paraneoplastische Überexpression von FGF-23)
  2. autosomal-dominante Hypophosphatämie (ADHR ; aufgrund einer Mutation im FGF-23 Protein kann FGF-23 durch Endopeptidasen nicht inaktiviert werden)
  3. X-chromosomale Hypophosphatämie (XHL, Mutation im abbauenden Enzym(PHEX))
  4. kraniofasziale Dysplasie mit Hypophosphatämie (erhöhte FGF-23 Spiegel durch Mutation des FGF-Rezeptor 1)
  5. fibröse Dysplasie des Knochens (Überproduktion von FGF-23 durch Mutation in der G-protein Subunit G5a/GNAS1)

FGF-23 in der Nephrologie

  1. erhöhte FGF-23 Werte finden sich bei chronischer Niereninsuffizienz und zeigen eine negative Korrelation mit der GFR.
  2. erhöhte FGF-23 Spiegel können einen normalen Serum-Phosphatspiegel bei einer sich entwickelnden chronischen Niereninsuffizienz solange aufrecht erhalten bis die Kreatinin Clearance auf etwa 30 ml/min reduziert ist und eine Hyperphosphatämie aufgrund einer Erschöpfung des Regulationsmechanismus bei gleichzeitig erniedrigtem Calcitriol und sHPT entsteht.
  3. Monitoring von FGF-23 und Serum Phosphat in der Frühphase der chronischen Niereninsuffizienz erlaubt ggf. die frühere Einleitung einer phophatsenkenden Therapie
  4. Kreatinin im Normbereich schliesst eine Störung des Phosphatstoffwechsel nicht aus
  5. in der im August 2008 publizierten Studie ArMoRR von Gutierrez et al. konnte gezeigt werden, dass die Höhe des FGF-23 Spiegels zu Beginn der Hämodialyse-Therapie einen unabhängiger Risikomarker darstellt. Patienten im höchsten FGF-23 Konzentrationsbereich entwickelten innerhalb eines Jahres ein 5,7fach höheres Mortalitätsrisiko.
Produktinformation

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