ELISA Komplement Aktivitätsanalyse

Produktname

Ba MicroVue™ Quidel®

Quantifizierung des Ba-Fragments

Kat-Nr.A034
Bereich0,05 – 2,1 ng/ml
SensitivitätNachweisgrenze: 0.011 ng/ml; Untere Bestimmungsgrenze: 0. 033 ng/ml
Inkubationszeit3 Stunden
Probenmenge10 µl (Plasma 1:1000; Serum 1:2000 verdünnen), 25 µl Urin 1:15 verdünnen
Probentyp

EDTA-Plasma, Serum, Urin

Probenvorbereitung

Serum / Plasma:
Das Ba-Fragment des Faktors B ist empfindlich gegenüber Proteolyse. Um optimale Ergebnisse mit Plasma zu erzielen, sollte K2 EDTA verwendet werden. Die Blutprobe abnehmen und unverzüglich bei 2-8 °C zentrifu¬gieren. Sofort testen, nicht länger als 2 Stunden bei 2-8 °C aufbewahren. Eine längere Lagerung kann bei -70 °C erfolgen.
Urin:
Ersten oder zweiten konservierungsmittelfreien Morgenurin vor 10.00 Uhr sammeln. Probe gekühlt bei 2-8 °C weniger als 24 Stunden aufbewahren. Für eine längere Lagerung die Probe bei -70 °C einfrieren.
Maximal 5 Gefrier-Auftau-Zyklen.

Referenzwerte
Probe   n   Mittelwert  (ng/ml)  Bereich (ng/ml)
EDTA Plasma 35 658 226-2153
Serum 29 1642 436-3362
Urin 16 7.7 0.6-27.0

 

Spezies

Human, afrikanischer Grünaffe, Cynomolgus-Affe, Rhesusaffe, Hund

Spezifität

Monoklonaler Maus-Antikörper, bindet spezifisch das Ba-Fragment

Tests96
MethodeELISA
Anwendung

Durch die Quantifizierung der Menge an Ba kann das Ausmaß der Aktivierung des alternativen Komplement¬weges zum Zeitpunkt der Probengewinnung bestimmt werden.

Die Aktivierung des alternativen Weges wird mit unterschiedlichen Krankheitszuständen wie SLE, chronischer Glomerulonephritis, rheumatoider Arthritis, Sichelzellanämie und Gram-negativen bakteriellen Infektionen in Zusammenhang gebracht.

Die Aktivierung des alternativen Komplementweges kann durch eine Vielzahl von Substanzen, darunter mikrobielle Polysaccharide oder Lipide, Gram-negative bakterielle Lipopolysaccharide, Oberflächen¬determinanten einiger Viren, Parasiten, viral infizierte Mastzellen und Krebszellen ausgelöst werden. Bei Autoimmunerkrankungen kann die Aktivierung des alternativen Komplementweges direkt zu Gewebeschäden führen.
Zudem kann die Aktivierung dieses Weges ein Indikator für die Hämoinkompabilität von Biomaterialien sein.

  • Nierenerkrankungen
    chronische Glomerulonephritis
    Lupusnephritis
  • Hauterkrankungen
    Dermatitis herpetiformis
    Pemphigus vulgaris
  • altersabhängige Makuladegeneration
  • Verlust des Fötus in einer Risikoschwangerschaft
  • rheumatoide Arthritis
  • Sichelzellanämie
Produktinformation

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