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Kalziumstoffwechsel Produktdetails
| Produktname |
FGF-23 (C-Term) 2nd Generation |
| Assay |
Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23 C-terminal |
| Kat-Nr. |
60-6100 |
| Bereich |
1,5 - 1500 RU/ml |
| Sensitivität |
1,5 RU/ml |
| Inkubationszeit |
3,5 Stunden |
| Probenmenge |
100 μl |
| Probentyp |
Serum, Plasma, Zellkultur |
| Probenvorbereitung |
Empfohlen wird die Probenahme am Morgen nach 12-stündigem Fasten. Plasma Proben sind bis zu 6 Tage bei + 4 °C stabil. |
| Referenzwerte |
20,9 – 125,9 RU/ml (N = 84)
Frauen < 40 Jahre Premenopausal 20,9 – 91,1 RU/ml
Frauen > 60 Jahre Postmenopausal 44 – 139,9 RU/ml
Männer 27 – 76 Jahre 33,7 – 96,5 RU/ml |
| Spezies |
Human |
| Spezifitaet |
Die Antikörper erkennen die FGF-23 Aminosäuren 206-222 resp. 244-255. |
| Tests |
96 Tests |
| Methode |
ELISA |
| Produktinformation |
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| Anwendung |
FGF-23 Fibroblast Growth Factor 23
Wird gebildet in Osteoblasten Vorläuferzellen und ist ein wichtiger Regulator des Phosphat- und Vitamin D Stoffwechsels.
Phosphat ist essentiell für die Stabilität der Skelettknochen und den Energiestoffwechsel aller Zellen, für die DNA Synthese und intrazelluläre Signalkaskaden.
FGF-23
hemmt die Phosphatrückresorption im proximalen Tubulus zusammen mit dem Cofaktor Klotho via FGF-23 Rezeptoren (vermehrte Phosphatausscheidung, Erniedrigung des Serumphosphats) und vermindert die Calcitriolsynthese durch Hemmung der Alpha 1 Hydroxylase.
FGF-23 in der Osteologie
FGF-23 ist an einer Reihe von Erkrankungen beteiligt, die mit Hypophosphatämien durch renalen Phosphatverlust einhergehen. Die Krankheitsbilder weisen überdies eine deutlich reduzierte Cacitriolsynthese und eine Osteomalazie bzw. Vitamin-D-resistente Rachitis auf
- tumorinduzierte Osteomalazie / Hypophosphatämie (TIO; paraneoplastische Überexpression von FGF-23)
- autosomal-dominante Hypophosphatämie (ADHR ; aufgrund einer Mutation im FGF-23 Protein kann FGF-23 durch Endopeptidasen nicht inaktiviert werden)
- X-chromosomale Hypophosphatämie (XHL, Mutation im abbauenden Enzym(PHEX))
- kraniofasziale Dysplasie mit Hypophosphatämie (erhöhte FGF-23 Spiegel durch Mutation des FGF-Rezeptor 1)
- fibröse Dysplasie des Knochens (Überproduktion von FGF-23 durch Mutation in der G-protein Subunit G5a/GNAS1)
FGF-23 in der Nephrologie
- erhöhte FGF-23 Werte finden sich bei chronischer Niereninsuffizienz und zeigen eine negative Korrelation mit der GFR.
- erhöhte FGF-23 Spiegel können einen normalen Serum-Phosphatspiegel bei einer sich entwickelnden chronischen Niereninsuffizienz solange aufrecht erhalten bis die Kreatinin Clearance auf etwa 30 ml/min reduziert ist und eine Hyperphosphatämie aufgrund einer Erschöpfung des Regulationsmechanismus bei gleichzeitig erniedrigtem Calcitriol und sHPT entsteht.
- Monitoring von FGF-23 und Serum Phosphat in der Frühphase der chronischen Niereninsuffizienz erlaubt ggf. die frühere Einleitung einer phophatsenkenden Therapie
- Kreatinin im Normbereich schliesst eine Störung des Phosphatstoffwechsel nicht aus
- in der im August 2008 publizierten Studie ArMoRR von Gutierrez et al. konnte gezeigt werden, dass die Höhe des FGF-23 Spiegels zu Beginn der Hämodialyse-Therapie einen unabhängiger Risikomarker darstellt. Patienten im höchsten FGF-23 Konzentrationsbereich entwickelten innerhalb eines Jahres ein 5,7fach höheres Mortalitätsrisiko.
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| Keywords |
FGF 23 C-Terminal, ELISA, Fibroblasten-wachstumsfaktor 23, Regulator, Phosphathomöostase, Dialyse, Arteriosklerose, Knochenmineral, sekundäre Hyperparathyreoiden |
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