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Diabetes & Adipositas Produktdetails
| Produktname |
Sclerostin |
| Kat-Nr. |
TE1022 |
| Bereich |
0,25 – 4 ng/ml |
| Sensitivität |
0,15 ng/ml |
| Inkubationszeit |
20 Stunden |
| Probenmenge |
25 µl |
| Probentyp |
Serum und EDTA-/Heparinplasma |
| Probenvorbereitung |
Nüchternblutproben verwenden. Serum- und Plasmaproben sind bei
2-8 °C für 72 Stunden stabil, bei -20°C für 6 Monate, eine längere Lagerung sollte bei -80 °C erfolgen.
Proben Maximal 3 x eingefrieren und auftauen. |
| Referenzwerte |
Sclerostinwerte sind alters- und geschlechtsabhängig
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MW
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MW -/+ 2 SA
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n
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(ng/ml)
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(ng/ml)
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Weiblich
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Prämenopausal
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20
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0,48
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0,08 - 0,89
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Postmenopausal
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20
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0,71
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0,31 - 1,11
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Männlich
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20
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0,95
|
0,53 - 1,36
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Gesamt
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60
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0,71
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0,16 - 1,26
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Klinisch gesunde Probanden (16 – 91 Jahre alt) |
| Spezies |
Human |
| Tests |
96 |
| Methode |
ELISA |
| Anwendung |
Sclerostin wird von der SOST-Genregion (17q12-21) kodiert, deren Sequenz bei verschiedenen Wirbeltierspezies nahezu identisch ist. Die höchsten Sclerostin-Expressionsraten wurden im adulten Organismus bei hypertrophen Chondrozyten und Osteozyten beobachtet.
Sclerostin bindet an den Wnt Corezeptor LRP5/6 und blockiert so die Wnt Signalkaskade. Damit reguliert es die Osteoblastenfunktion im Sinne einer verminderten Knochenformationsrate und fördert gleichzeitig die Apoptose von Osteoblasten. Außerdem unterbindet Sclerostin die Wirkung von BMP (bone morphogenetic protein), z.B. auf die Differenzierung von Osteoblasten, während direkte Wirkmechanismen von BMP nicht beeinflusst werden. Parathormon (PTH) und eine mechanische Stimulation des Knochengewebes hemmen die Expression von Sclerostin.
Eine verminderte Expression von Sclerostin führt zur van Buchem Krankheit, das komplette Fehlen von Sclerostin zu einer Sklerosteose. Von einer Osteosklerose betroffene Patienten zeigen Hyperostosen und eine progressive Sklerosierung von Schädel, Unterkiefer und allen langen Röhrenknochen. Dabei sind die Knochenmineraldichte (BMD = bone mineral density), das Knochenvolumen, die Knochenformationsrate und die Festigkeit der Knochen deutlich erhöht, während die skelettale Morphologie unverändert ist.
Ein Übermaß an Sclerostin führt zu einer verminderten Knochenqualität (Osteoporose Pseudoglioma (OPPG) Syndrom).
Eine die Sclerostinexpression hemmende Behandlung könnte bei systemischen Erkrankungen mit verminderter Knochenqualität wie z.B. Osteoporose zur Anwendung kommen, aber auch als Unterstützung bei der knöchernen Integration von Implantaten, vorbeugend bei periprothetischen Knochenverlusten oder bei der Behandlung von nichtüberbrückenden Frakturen. Eine lokale Steigerung der Sclerostinexpression könnte helfen, das Entstehen von distalen Tumormetastasen oder ektopen Verknöcherungsherden zu verhindern.
- Sklerosteose
- Van Buchem Krankheit
- Osteoporose Pseudoglioma (OPPG) Syndrom
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| Keywords |
Sklerostin, ELISA |
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