Biokompatibility Testing
Biokompatibilität
Hämokompatible Biomaterialien, Implantate sowie Therapeutika, können mit dem Komplement-System interagieren und müssen gemäss ISO-Richtlinien auf ihr komplimentaktivierendes Potential getestet werden. Experimentelle Protokolle zu den einzelnen Fragestellungen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Review Paper (pdf-File, 1.33 MB)
Mit Komplement interagierende Biomaterialien
| Biomaterialien, die mit Blut interagieren - interagieren mit dem Komplementsystem. Eine durch Biomaterialien hervorgerufene Komplementaktivierung hat potenziell lebensbedrohliche Auswirkungen - Rolle der Anaphylatoxine |
Schädliche Auswirkungen der Komplementaktivierung (Anaphylatoxine)
- Basophile Degranulation
- PMN-Chemotaxis
- Vascular Leak Syndrome (Kapillarlecksyndrom)
- ARDS-ähnliche Reaktionen
- Pulmonale Sequestration von Leukozyten
- Tod
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Bedeutungen des Komplements: Biologische Materialien
Aktivierende Oberflächen des Biomaterials bilden ein Substrat für die C3-Bindung
- Opsonisierung und Entzündung
- Komplement-vermittelte Zellantwort
- Systemische Auswirkungen der Komplementaktivierung
Andere Funktionen des Komplements: Therapeutika
Das Komplementsystem beeinflussende Medikamente
- Spezifische Komplement-Inhibitoren können eine Rolle bei Reperfusionsprotektion und -therapie spielen
- Komplementspezifische Krankheitszustände
- Hereditäres Angioödem (C1 Inhibitor), PNH (DAF-Mangel) etc. Nebenfunktionen des Komplements
- Einige Arzneimittelgruppen aktivieren das Komplement direkt und sollten daher gescreent werden.
- passive Antikörper, Antisense, humanisierte Antikörper
- Einige Medikamente greifen spezifisch in die Komplementaktivierung ein, zB Rituxan™